Solitär klein, schwarz oder rot

Das ist das kleinste Spielbrett unter den verschiedenen Ausführungen des Solitärs: klein, handlich und schön anzusehen. Die Stifte befinden sich in einem Stoffbeutel und sind damit immer sicher aufbewahrt und gut zu transportieren. In der Ergotherapie eignet sich das Spiel bestens auch für die Mitnahme im Hausbesuch, sogar wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Wir haben die Variante mit verschiedenen Steckern  im Angebot. Es ist die gebräuchliste Variante, um die Feinmotorik zu schulen, aber auch um die kognitive Fähigkeiten zu trainieren und planvolles Vorgehen zu üben.  Auch in der Praxis ist es vielseitig einsetzbar. Gerade im Bereich der Handtherapie können verschiedene Griffe trainiert werden.

kleines Solitär

kleines Solitär, Bohmann

kleines Solitär, Therapiespiel

Es gibt Stecker aus Holz, gehärtetem Stahl und Edelstahl im Angebot. Die Stecker aus gehärtem Stahl können auf Dauer von Feuchtigkeit angegriffen werden. So kann es nach Jahre zu Verfärbungen und Korrision kommen. Nicht passieren kann das bei der hochwertigsten Variante, bei der die Stecker aus Edelstahl gefertigt sind.

Steckerformen: Holzstecker, Stahlstecker, Edelstahlstecker

Spielbrett Farbe: rot, schwarz

Kleines Solitär, Therapiespiel-bohmann

Solitär, Therapiespiel-bohmann

Solitär, Therapiespiel-Bohmann

Solitär für Ergotherapiepraxis

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Therapiematerial- Solitärspiel

Das „Solitärspiel“ oder auch „Solohalme“ genannt, ist ein Brettspiel für eine Person. Das Spielfeld ist kreuzförmig angeordnet und hat 33 Spielfelder, wobei jedoch nur mit 32 Spielfiguren gespielt wird. Zu Beginn des Spieles stehen alle 32 Figuren im Feld, außer in der Mitte, denn dieses Feld bleit frei. Die Regeln des Spieles sind leicht erklärt. Eine Spielfigur kann senkrecht und waagerecht in eine leeres Feld springen. Die übersprungende Figur wird anschließend vom Spielfeld entfernt. Das Ziel des Spieles ist nur noch ein Stäbchen in der Mitte übrig zu behalten.

Die Geschichte des Spieles lässt sich bis in das Jahr 1687 zurückverfolgen. Es gibt ein Portrait von einer gewissen Claude Auguste Berey aus Frankreich. Auf diesem Gemälde wurde sie gezeichnet, wie sie mit einem prunkvollen Kleid am Tisch sitzt und dieses Spiel am Fenster spielt. Aufgrund dieses Gemäldes  geht man davon aus, dass das Solitär am Hofe des Sonnenkönig in Frankreich gespielt wurde und dieses Spiel daraus schlussfolgernd in Frankreich erfunden wurde. Eines der ältesten gedruckte Spiele ist von  J.C. Wiegleb und hat 45 Spielfelder und 44 Spielfiguren.

Wieso wird dieses Spiel aber so gern in der Therapie angewandt?

Es gibt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Zum einen kann man dieses Spiel bei Klienten anwenden, welche auf Grund eines Hirnleistungstrainings zur Ergotherapie kommen. Dabei sind die Ziele der Therapie die Konzentration, Ausdauer und Aufmerksamkeit zu fördern, jedoch auch die logische Struktur und Handlungsplanung zu verbessern. Man kann dieses Spiel ebenso im motorisch-funktionellem Bereich wie zum Beispiel bei Rheuma, Arthrose oder bei dem Kapaltunnelsyndrom  anwenden, um letztendlich die Feinmotorik zu trainieren. Je nach Therapieschwerpunkt kann man das Solitär auch anpassen. So lässt sich beispielsweise die Größe des Spieles verändern. Bei der Förderung der Feinmotorik bietet es sich besonders an das Solitär in Stecknadelgröße zu spielen. Bei Klienten mit Parkinson oder einem Schlaganfall sollte man hingegen ein Spiel nehmen, welches um einiges größer ist. Hierbei muss man den gesamten Arm zusammen mit dem Schultergelenk einsetzen. Es lassen sich sogar die Figuren in dem Spiel verändern, so dass man beispielsweise Murmeln, Nadeln, dicke oder dünne Stäbe benutzt. Auch die Griffe sind beliebig variabel. Die Figuren lassen sich dabei zum Beispiel mit einer Klammer greifen, aber auch mit den unterschiedlichen Fingern. Statt den Daumen und Zeigefinger benutzt man dann den Daumen und den kleinen Finger. Das Ziel dabei ist die Kraft in den Fingern und die Feinmotorik im Allgemeinen zu fördern. Ob und wie man eine Veränderung (Adaption) des Spieles anwendet kommt letztendlich auf den Klienten an und wird individuell überlegt und festgelegt.

Sie sehen also, dass das Spiel sehr vielseitig und auf gar keinen Fall langweilig ist. Probieren Sie es doch einfach mal selbst aus!

Miriam Preidel