Solitär  30×30 cm

Diese Spielgröße eignet sich am besten für den Einsatz in der Ergotherapie. Es ist vielseitig einsetzbar, die Stecker sind weiter voneinander entfernt und daher auch für Senioren gut zu greifen. In der Handtherapie können die Stecker mit verschiedenen Greifhilfen versetzt werden, um z.B. nach einer Hand-OP wieder Kraft aufzubauen. Das Solitärspiel in dieser Größe und in der einfachen Bauart ist der Klassiker unter den Therapiespielen. Es lässt sich auch sinnvoll im Hirnleistungstraining einsetzen, wenn z.B. das planvolle Vorgehen geübt werden soll.

Solitär, rot, Brettspiel

Solitär, 30x30

Solitär, schwarz, 30x30

Solitär  Brettspiel

Das große Solitärspiel gibt es in der klassischen Variante nur mit Holzsteckern. Dieses Spiel fehlt eigentlich in keiner Ergotherapiepraxis. Die Grundplatte gibt es in den Farben rot und schwarz. Sie ist wie bei allen unseren Solitärspielen mit Gummifüßen versehen, damit das Spiel rutschfest und gut steht und den Tisch nicht zerkratzt.

AKTUELLER HINWEIS: Wir haben noch ein paar Exemplare der Spielvariante mit Kugeln und Holzsteckern auf Lager. Das Spiel hat eine braune Grundplatte und zusätzlich zu den Löchern für die Holzstecker auch Mulden für Kugeln. Dieses Solitär finden Sie auch unter den „Solitär Varianten“ und natürlich im Shop.

 

Solitär, schwarz, 30x30

Brettspiel, Solitär

Brettspiel, Solitär, 30x30

Solitär, Brettspiel

Brettspiel Solitär, 30x30

Geschichte Solitär

Wer hat das Soliär erfunden?

Wann wurde Solitär das erste mal nachweislich gespielt?

Warum wird Solitär in der Therapie eingesetzt?

Anworten von Miriam Preidel

Solitär in der Therapie

Das „Solitärspiel“ oder auch „Solohalme“ genannt, ist ein Brettspiel für eine Person. Das Spielfeld ist kreuzförmig angeordnet und hat 33 Spielfelder, wobei jedoch nur mit 32 Spielfiguren gespielt wird. Zu Beginn des Spieles stehen alle 32 Figuren im Feld, außer in der Mitte, denn dieses Feld bleit frei. Die Regeln des Spieles sind leicht erklärt. Eine Spielfigur kann senkrecht und waagerecht in eine leeres Feld springen. Die übersprungende Figur wird anschließend vom Spielfeld entfernt. Das Ziel des Spieles ist nur noch ein Stäbchen in der Mitte übrig zu behalten.

Die Geschichte des Spieles lässt sich bis in das Jahr 1687 zurückverfolgen. Es gibt ein Portrait von einer gewissen Claude Auguste Berey aus Frankreich. Auf diesem Gemälde wurde sie gezeichnet, wie sie mit einem prunkvollen Kleid am Tisch sitzt und dieses Spiel am Fenster spielt. Aufgrund dieses Gemäldes  geht man davon aus, dass das Solitär am Hofe des Sonnenkönig in Frankreich gespielt wurde und dieses Spiel daraus schlussfolgernd in Frankreich erfunden wurde. Eines der ältesten gedruckte Spiele ist von  J.C. Wiegleb und hat 45 Spielfelder und 44 Spielfiguren.

Wieso wird dieses Spiel aber so gern in der Therapie angewandt?

Es gibt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Zum einen kann man dieses Spiel bei Klienten anwenden, welche auf Grund eines Hirnleistungstrainings zur Ergotherapie kommen. Dabei sind die Ziele der Therapie die Konzentration, Ausdauer und Aufmerksamkeit zu fördern, jedoch auch die logische Struktur und Handlungsplanung zu verbessern. Man kann dieses Spiel ebenso im motorisch-funktionellem Bereich wie zum Beispiel bei Rheuma, Arthrose oder bei dem Kapaltunnelsyndrom  anwenden, um letztendlich die Feinmotorik zu trainieren. Je nach Therapieschwerpunkt kann man das Solitär auch anpassen. So lässt sich beispielsweise die Größe des Spieles verändern. Bei der Förderung der Feinmotorik bietet es sich besonders an das Solitär in Stecknadelgröße zu spielen. Bei Klienten mit Parkinson oder einem Schlaganfall sollte man hingegen ein Spiel nehmen, welches um einiges größer ist. Hierbei muss man den gesamten Arm zusammen mit dem Schultergelenk einsetzen. Es lassen sich sogar die Figuren in dem Spiel verändern, so dass man beispielsweise Murmeln, Nadeln, dicke oder dünne Stäbe benutzt. Auch die Griffe sind beliebig variabel. Die Figuren lassen sich dabei zum Beispiel mit einer Klammer greifen, aber auch mit den unterschiedlichen Fingern. Statt den Daumen und Zeigefinger benutzt man dann den Daumen und den kleinen Finger. Das Ziel dabei ist die Kraft in den Fingern und die Feinmotorik im Allgemeinen zu fördern. Ob und wie man eine Veränderung (Adaption) des Spieles anwendet kommt letztendlich auf den Klienten an und wird individuell überlegt und festgelegt.

Sie sehen also, dass das Spiel sehr vielseitig und auf gar keinen Fall langweilig ist. Probieren Sie es doch einfach mal selbst aus!